Was du über die Inhaltsstoffe wissen solltest.

Um zu wissen, ob dein Vierbeiner ein gutes Futter bekommt, solltest du einen Blick auf das Etikett werfen. 

Hier bekommst du einen Überblick über einige Inhaltsstoffe, um zu wissen, was sich dahinter verbirgt: 

Fleischmehl


Fleischmehl kann, wenn nicht näher bezeichnet, alles beinhalten. Es stammt dann meistens von Abdeckern und besteht oft aus Schlachtabfällen vom Schwein. Diese enthalten Stresshormone und Antibiotikarückstände.

Tierische Nebenerzeugnisse


Tierische Nebenerzeugnisse können sein:
Hirn, Lunge, Nieren, Blut, Knochen, Wolle, Hörner, Gewebe, Sehnen, Haut, Urin, Mägen, Därme, Drüsensekrete, Hormone aus Fruchtblasen. Dies kann von allen Tieren sein!
Zum Teil stammen diese Zutaten auch aus Rücklieferungen verdorbener Waren aus den Supermärkten und Großküchen. Eine preiswerte Möglichkeit, Reste zu entsorgen.

Geflügelnebenprodukte


Geflügelnebenprodukte sind in der Regel Köpfe, Füße, Eingeweide, Blut, Urin und Federn. Meistens werden über die Tiernahrung die jährlich zu Millionen anfallenden ausgedienten, mit Medikamenten und Chemikalien vollgestopften Hühner aus Legebatterien entsorgt.

Rohprotein


Als Rohprotein wird der gesamte Proteingehalt eines Futters bezeichnet. Beim Protein spielt nicht nur die Menge, sondern vor allem die Herkunft eine große Rolle.
Ist zwar viel Protein enthalten, stammt dies jedoch aus einer minderwertigen Quelle, kann es der Körper nur schlecht verarbeiten. 
Gut verwertbar ist beispielsweise das Protein aus Muskelfleisch. Weniger gut verwertbar sind Eiweiße aus Hufen, Haaren oder Federn und aus pflanzlichen Quellen.

Tierische Fette und Geflügelfette


Dies ist meistens Abfall. Diese Fette müssen dehydriert werden, um sie im Hundefutter zu verwenden. Eine Folge davon ist, dass sie oft ranzig werden. Eine US-Studie ergab eine erhöhte Krebsgefahr, sowie die Zunahme von Tumoren und Herzproblemen.

Rohasche


Für die Ermittlung des Rohaschegehalts wird das Futter erhitzt, bis nur noch Asche übrig bleibt. Daraus ergibt sich, wie viele Mineralstoffe und Spurenelemente das Futter enthält. Allerdings fällt auch Sand unter diesen Wert. Daher ist eine detaillierte Aufführung des Gehaltes an den einzelnen Mineralien wünschenswert.
Ein hoher Rohaschegehalt weist darauf hin, dass eine größere Menge Knochen, Federn und ähnliche Tierbestandteile verarbeitet wurden. Da das der Verdaulichkeit eines Futters abträglich ist, sollte der Rohaschewert unter 10% bleiben.

Rohfaser


Unter den Rohfasern werden alle unverdaulichen Pflanzenbestandteile zusammengefasst. 
Der Rohfaseranteil gibt also den Ballaststoffgehalt eines Futters an. Der Rohfaseranteil ist wichtig für die Verdauungsregulierung.
So enthält der Kot eine optimale Konsistenz. Verstopfung und harter Kot lassen sich mit einem guten Ballaststoffanteil im Futter häufig vermeiden.

Rohfett


Unter Rohfett werden alle Fette, Öle und fettähnliche Bestandteile des Futters zusammengerechnet. 
Der Fettanteil sorgt für die Zufuhr essentieller Fettsäuren, die der Organismus des Hundes nicht selbst herstellen kann und dadurch mit der Nahrung aufnehmen muss.
Außerdem ermöglicht der Fettgehalt die Aufnahme der im Futter enthaltenen, fettlöslichen Vitamine.


Dies sind wichtige Punkte für ein gutes Futter:

 

  • Höhe des Fleischanteils (muss an erster Stelle stehen)
  • schonende Herstellung
  • ohne Zusätze von Aromen und Lockstoffen
  • frei von pflanzlichen Nebenprodukten
  • keine Schlachtabfälle
  • Akzeptanz durch den Hund
  • ohne Tierversuche